03.06.2012 Fischmarkt Hamburg

Endlich!

Wir haben es geschafft und durften in Hamburg auf dem Fischmarkt auftreten. Wir starteten mit mehreren Autos, da unser kleines Budget keinen Mietwagen (Sprinter ö.ä.) erlaubt. Die Unterbringung erfolgte in verschiedenen Hotels, Wohnungen und Pensionen.

Eine gewisse Spannung lag in der Luft, als wir uns am Samstagabend zum Essen getroffen haben. Uns war nicht klar wie es ist, um 1:30 Uhr Nachts aufzustehen, ab 3:00 Uhr mit dem Aufbau der Instrumente, Soundcheck und was sonst noch dazu gehört zu beginnen. Keiner von uns hatte so etwas schon mal gemacht. Wir haben gut gegessen und alle gingen dann recht früh schlafen, um fit für den Auftritt zu sein.

Da der Adrenalinspiegel bei allen entsprechend hoch war, war die Müdigkeit am Tag des Auftritts für uns kein Thema. Der Aufbau war kein Problem für uns als eingespieltes Team. Erste Schwierigkeiten traten beim Soundcheck auf. Die Monitorwege konnten nicht wie gewohnt geroutet werden. Bis das Problem von den versierten Technikern behoben werden konnte, ist uns die Zeit ausgegangen. Es war jetzt schon 5:00Uhr. Der Soundcheck hat genau 30 sec. gedauert. Der Adrenalinspiegel stieg wieder an, aber so wurden wir wenigstens nicht müde bis unser Auftritt endlich losgehen konnte. Schließlich durften wir erst ab 6:00 Uhr loslegen, denn vor uns starteten die McCreams auf der anderen Bühne.

5:00 Uhr  
Die Türen öffneten sich und das Publikum strömte in Scharen in die Halle. Wir waren über die Menge an Zuschauern um 5:00 Uhr morgens überrascht. Einige kamen direkt von der Reeperbahn, um weiter Party zu machen, andere kamen frisch aus dem Bett. Die McCreams starteten und heizten dem Publikum direkt richtig ein.

6:00 Uhr
Jetzt wurde es ernst! 

Wie wird der Sound auf der Bühne sein?  Kann jeder einzelne sich hören?
Endlich, die ersten Töne waren gespielt, der Sound auf der Bühne war dank der Techniker erträglicher als erwartet. Mehr war in der Kürze der Zeit einfach nicht zu schaffen.

Hier nochmal ein Dank an die Jungs der Technik für eure Geduld, Rücksicht und den Überblick. Ihr habt einen super Job gemacht.

Fischmarkt Hamburg 03.06.2012Das Publikum hat uns sehr gut angenommen und wir waren überwältigt von der Kulisse. Es ist einfach beeindruckend aus der Bühnenperspektive nur Menschen zu sehen, die Spaß haben und feiern. Für uns war es ein riesen Fest mit jeder Menge Spaß. Es macht absolut süchtig auf mehr. Und schon war das erste Set vorbei. Jetzt hieß es wieder eine Stunde warten.

7:00 Uhr
Das Publikum wanderte jetzt wieder zur anderen Bühne, wo sie von den McCreams direkt wieder professionell musikalisch in Empfang genommen wurden.

8:00 Uhr

Unser zweites Set begann. Das Publikum kam direkt nach den ersten Takten wieder zu uns. Weiter ging es im Programm mit Baby love, Moments like this usw. . Zack, schon wieder eine Stunde vorbei.

9:00 Uhr
Weiter ging‘s mit den Mc Creams.

10:00 Uhr
Unser letztes Set begann. Das Publikum war  megagut drauf und feierte sofort wieder voll ab. Es hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Soweit das Auge reichte Menschen die feierten, gute Laune und Spaß hatten. Wir näherten uns dem Ende unseres Auftritts. Es war schon fünf Minuten nach 11:00 Uhr. Eigentlich waren die McCreams schon wieder dran, aber wir wurden nett gebeten noch einen Titel zu spielen (Entschuldigung). Dieser Aufforderung sind wir gerne nachgekommen. Mit „Liebe ist alles“ war der Auftritt vorbei und wir geschafft und kaputt, aber glücklich.

Es war eine tolle Erfahrung, auf dem Fischmarkt zu spielen. Viele nette Leute haben wir dort kennengelernt und eine tolle Band, die McCreams. Ihr seid eine supernette Truppe.

Fischmarkt Hamburg 03.06.2012

Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben: Familie, Freunde, Bekannte, die Techniker vor Ort, die Fotografen Thommy Beeck und Roland Hoppe und natürlich dem, der uns das Vertrauen geschenkt hat: „Buttje“.

Fachwerk Coverband 07.06.2012

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